Erzbistum Köln intensiviert Engagement für Solarenergie

2024-12-04

Die Erzbistum Köln beweist weiterhin sein unerschütterliches Engagement für die Bewahrung der Schöpfung, einem zentralen Glaubensgrundsatz der Kirche. Dieses Engagement wird durch die jüngste Ergänzung seiner Nachhaltigkeitsbemühungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt – eine brandneue Solarstromanlage auf den Dächern des Erzbischofshauses und des nahe gelegenen Kölner Priesterseminars. Mit einer beeindruckenden Leistung von 90 Kilowatt ist diese Solarstromanlage ist Teil der zunehmenden Umstellung der Erzdiözese auf saubere Energie und kombiniert traditionelle und nachhaltige Energiequellen, um die Umweltbelastung zu verringern.


Diese neue Photovoltaikanlage ist nur eine von 1.200 geplanten Photovoltaikanlagen, die das Erzbistum Köln in den kommenden Jahren errichten will. Sie stellt einen bedeutenden Schritt im Rahmen der laufenden Mission des Erzbistums dar, klimaneutral und nachhaltiger und schöpfungsfreundlicher zu werden. Kardinal Rainer Maria Woelki unterstreicht stolz die Bedeutung dieser Errungenschaft und betont die Rolle der Kirche als Hüterin der Schöpfung Gottes.


Er erklärt: „Als Jünger Christi obliegt uns die Verantwortung für die Schöpfung, für Gottes herrlichen Garten. Papst Franziskus warnt deutlich vor den schädlichen Folgen eines rücksichtslosen und übermäßigen Missbrauchs der Schöpfung.“


Nutzung nachhaltiger Energie: Ein Schritt vorwärts für das Erzbistum Köln

Für Erzbischof Woelki ist es eine Herzensangelegenheit, das Erzbistum Köln auf einen nachhaltigen Weg zu führen umweltfreundliche Energielösungen stimmt optimistisch für die Zukunft. „Die unter ökologischen Standards verpachteten Grundstücke, die für Photovoltaikanlagen gerüsteten Dächer unserer zahlreichen Schulen, Kindergärten und Pfarrgebäude sowie die modernen Heizungsanlagen, die wir einbauen, sind nicht nur nachhaltige Lösungen, sie sparen auch Kosten. Die Entwicklung zu einer umweltfreundlichen Einrichtung hat viele positive Effekte“, so Woelki.


Erzbistum Köln: Leuchtturmpotenzial für umweltfreundliche Energieerzeugung durch Photovoltaik

Das Erzbistum Köln verfügt über ein enormes Potenzial für umweltfreundliche Energiegewinnung. Mit der Verstärkung des Photovoltaik-Teams der Abteilung Schöpfungsverantwortung im vergangenen Jahr um zwei weitere Experten konnte das Erzbistum seine Photovoltaik-Anlagen deutlich ausbauen. Christian Weingarten, Umweltbeauftragter des Erzbistums Köln, freut sich über diese Entwicklung: „Aktuell sind 51 Photovoltaik-Anlagen im Vollbetrieb, 13 weitere sind im Bau. Zudem betreut unser Team über 130 Anlagen in der Planungsphase und hat bereits über 80 Anfragen beantwortet“, so Weingarten.


Die Gebäude der Kirchengemeinde und des Bistums bergen ein großes ungenutztes Potenzial für umweltfreundliche Energieerzeugung. Von den 50 Megawatt, die diese Gebäude erzeugen könnten, hat das Erzbistum Köln bislang nur zwei Prozent ausgeschöpft. Projektleiterin Maria Moura sagt: „Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es liegt noch eine gewaltige Aufgabe vor uns. Unsere Fortschritte zeigen, dass wir als Erzbistum wirklich etwas bewirken und zur ökologischen Revolution beitragen können. Jedes Kilowatt saubere Energie ist ein Sieg für unsere Umwelt und unsere Gemeinden."

Teilen
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Kontaktieren Sie uns für Ihre Energielösung!

Bei Fragen steht Ihnen unser Experte gerne zur Verfügung!

Select...