Der kometenhafte Anstieg indischer PV-Modulexporte

2024-12-09

Das Geschäftsjahr 2024 markierte einen bedeutenden Meilenstein für Indische PV-Modulexporte, das laut einem Bericht von IEEFA und JMK Research auf rund 2 Milliarden US-Dollar anstieg – fast 23-mal höher als im Geschäftsjahr 2022. Dieses beispiellose Wachstum festigt Indiens Position als wichtiger Akteur auf dem globalen Exportmarkt für PV-Module.


Im Geschäftsjahr 2023 wurden erstaunliche 97 % der indischen Photovoltaikmodule (PV) in die USA exportiert, und im Geschäftsjahr 2024 stieg diese Zahl auf 99 %. Außerhalb der USA eroberten indische PV-Module auch die Märkte in Südafrika, Somalia, Kenia, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Afghanistan, Nepal und Bangladesch.


Höhere Gewinnspannen und Exportanreize


Trotz höherer Logistikkosten meldeten indische Hersteller beim Verkauf von PV-Modulen an Industrieländer wie die USA eine um 40 bis 60 Prozent höhere Gewinnspanne als beim Inlandsverkauf. Diese Rentabilität hat die Hersteller dazu veranlasst, den Export zu priorisieren. Ein Einbruch der Inlandsnachfrage nach PV-Modulen, verursacht durch Verzögerungen bei der Umsetzung der Genehmigte Modellliste und Herstellerrichtlinie im April 2024, kurbelten die indischen Exporte weiter an.


Gleichzeitig haben viele Länder "China Plus Eins"-Strategie und sucht nach Alternativen zu chinesischen Photovoltaikprodukten. Indien hat sich im Rahmen dieser Änderung der Handelsstrategien als praktikabler und zuverlässiger alternativer Lieferant von Solarmodulen erwiesen.


Auswirkungen der US-Zölle und der globalen Handelsdynamik


Der Anstieg der indischen PV-Modulexporte hängt auch mit den US-Zöllen auf zusammen.Chinesische PV-Produkte, die darauf abzielen, die Abhängigkeit von chinesischen Importen zu verringern. Diese Zölle, zusammen mit einer Untersuchung des US-Handelsministeriums zu Antidumping- und Ausgleichszöllen auf Importe aus Südostasien, haben Indien die Möglichkeit eröffnet, die Versorgungslücke zu schließen. Das Auslaufen des Freihandelsabkommens verleiht Indiens potenzieller Dominanz auf dem US-Photovoltaikmarkt eine weitere Dimension.


Der Bericht legt nahe, dass Indien südostasiatische PV-Hersteller überholen und zum größten PV-Modulexporteur in die USA werden könnte. Allerdings ist ein Balanceakt erforderlich, um eine ausreichende inländische Versorgung sicherzustellen, insbesondere für kleinere Märkte wie Solaranlagen auf Hausdächern, wo Kostensensibilität und Verfügbarkeit die Akzeptanz erheblich beeinflussen.


Sicherstellung eines Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage


Während Indien sich auf dem globalen PV-Markt als glaubwürdige Alternative zu China positioniert, dürfen die Herausforderungen der heimischen Versorgung nicht übersehen werden. Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage auf dem indischen Solarenergiemarkt kann die Preise für Solarmodule beeinflussen und sich auf kritische Segmente wie Solaranlagen auf Hausdächern auswirken. Für ein nachhaltiges Wachstum im Solarenergiesektor ist es unerlässlich, ein Gleichgewicht zwischen Exporten und lokaler Versorgung zu erreichen.


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