Marktwert der Solarenergie 2026: Monatlicher Solarstrompreis steigt auf 11 Eurocent pro kWh

2026-03-07
Im Januar 2026 wird der Wert des Solarmarktes 11,019¢/kWh erreichen, da die Großhandelspreise steigen; die Werte der Windenergie steigen und negative Preisentwicklungen wirken sich auf die Einnahmen aus erneuerbaren Energien aus.

Im Januar 2026 stieg der Marktwert für Solarenergie auf 11,019 Eurocent pro Kilowattstunde (kWh), was auf gestiegene Großhandelspreise für Strom am Spotmarkt zurückzuführen ist. Dieser Wert stellt den durchschnittlichen Börsenerlös dar, der von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) im Rahmen von Direktvermarktungsprogrammen erzielt wird.

 

Im Vergleich zu Dezember 2025, als der monatliche Marktwert für Solarstrom bei 9,373 Cent/kWh lag, stellt dieser Anstieg einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vormonat dar. Zuletzt wurde Anfang 2025 ein höherer Wert verzeichnet.

 

Der durchschnittliche Spotmarktpreis für Strom erreichte im Januar 11,009 Cent/kWh und lag damit leicht über dem allgemeinen Marktpreisniveau.

 

Auch die Marktwerte der Windkraft steigen

 

Der Aufwärtstrend bei den Preisen erstreckte sich auch auf die Windenergie.

 

  • Die Kosten für Windenergie an Land stiegen auf 9,536 Cent/kWh, gegenüber 8,349 Cent/kWh im Dezember.

  • Die Kosten für Offshore-Windenergie stiegen deutlich stärker auf 10,519 Cent/kWh, verglichen mit 8,608 Cent/kWh im Vormonat.

 

Diese Entwicklungen verdeutlichen die weitreichenderen Auswirkungen steigender Stromgroßhandelspreise auf die Einnahmen aus erneuerbaren Energien.

 

Bedeutung des monatlichen Solarmarktwerts

 

Der monatliche Marktwert von Solaranlagen spielt eine entscheidende Rolle für die Wirtschaftlichkeit von Systemen für erneuerbare Energien, die mit Einspeisevergütungen betrieben werden. Er spiegelt die tatsächlichen, börsenbasierten Einnahmen wider, die Photovoltaikanlagen durch Direktvermarktung erzielen.

 

Wenn der Marktwert unter die geltende Einspeisevergütung fällt, wird die Differenz durch regulatorische Fördermechanismen ausgeglichen. Folglich wirken sich Schwankungen des Marktwerts unmittelbar sowohl auf die Rendite der Anleger als auch auf die Finanzierungsstrukturen erneuerbarer Energien auf Systemebene aus.

 

Auswirkungen negativer Strompreise

 

Im Januar gab es außerdem mehrere Perioden mit negativen Strompreisen, die zwischen 15 Minuten und vier Stunden dauerten.

 

Im Rahmen der geltenden regulatorischen Rahmenbedingungen:

 

  • Systeme, die nach Dezember 2016 in Betrieb genommen wurden, verlieren den Anspruch auf Marktprämien, wenn negative Preise länger als vier aufeinanderfolgende Stunden anhalten.

  • Neu installierte PV-Anlagen können in Zeiten negativer Preise ihre Förderung verlieren.

 

Ausgesetzte Unterstützungszeiträume werden in der Regel zur 20-jährigen Finanzierungsdauer hinzugerechnet, wodurch sich der Vergütungszeitraum effektiv verlängert.

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