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TitelseiteBlogRenewable Energy Installations in 2023: Analysis of Figures by the Federal Network Agency

Erneuerbare-Energien-Anlagen im Jahr 2023: Zahlenanalyse der Bundesnetzagentur

2024-01-17
Zu Beginn des neuen Jahres geht der Datenzustrom weiter. Die Bundesnetzagentur hat jetzt ihre vorläufige Analyse der Installationszahlen erneuerbarer Energiequellen veröffentlicht, wobei die Datenquelle offensichtlich das Marktstammdatenregister ist.

Das Wachstum des Photovoltaik-Ausbaus: Meistens mit Speicherung

 

Im Jahr 2023 hat sich die installierte Solarstromkapazität im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt und erreichte 14,1 GW. Dieser bemerkenswerte Anstieg ist vor allem auf den Anstieg privater Solaranlagen zurückzuführen. Darüber hinaus gab es einen bemerkenswerten Anstieg bei der Installation von Solarmodulen auf Gewerbedächern und Freiflächen. Mit einer Kapazität von 3,5 GW war Bayern im Jahr 2023 Spitzenreiter bei Solarstromanlagen. Bis Ende desselben Jahres erreichte die gesamte installierte Solarstromkapazität in Deutschland 81,7 GW. Um das ehrgeizige Ziel von 215 GW Solarstromkapazität bis 2030 zu erreichen, muss Deutschland jährlich weitere 19 GW hinzufügen.

 

In den letzten Jahren hat sich der Einsatz von Energiespeichersystemen in privaten Gebäudeanlagen immer mehr durchgesetzt. Da etwa 70 Prozent der Solaranlagen im Jahr 2023 über eine Energiespeicherkomponente verfügen, ist es offensichtlich, dass dieser Trend zu einem Eckpfeiler nachhaltiger Energiepraktiken wird.

 

Der Aufstieg der Balkonsolaranlagen in Deutschland

 

Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden im Jahr 2023 rund 260.000 Plug-in-Solaranlagen, auch Balkonsolaranlagen genannt, im Marktstammdatenregister registriert. Das sind dreimal so viele Anmeldungen wie im Vorjahr und weisen auf einen Die Beliebtheit dieser Systeme hat erheblich zugenommen. Tatsächlich tragen diese Balkonsolaranlagen zu 1,5 Prozent (0,2 GW) der gesamten neu installierten Solarkapazität in Deutschland bei.

 

Wind und Land: Schleswig-Holstein geht vor 

 

Im Jahr 2023 erreichte die neu hinzugekommene Windkapazität 2,9 GW und übertraf damit das Vorjahresniveau. In dieser Zahl sind die stillgelegten Anlagen von den neu in Betrieb genommenen Anlagen berücksichtigt. Die insgesamt installierte Leistung liegt Ende 2023 bei 60,9 GW. Ziel ist es, diese installierte Leistung bis 2030 auf 115 GW zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Deutschland jährlich 7,7 GW Windkraft hinzufügen. Im Jahr 2023 wurde der Großteil der neuen Windenergieanlagen mit insgesamt 1,1 GW in Schleswig-Holstein fertiggestellt. In den süddeutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg kamen im vergangenen Jahr zusammen 0,08 GW Windenergieanlagen hinzu (Bayern: 0,023 GW, Baden-Württemberg: 0,054 GW). 80 % Steigerung der Genehmigungen für Landwindenergie. Im Jahr 2023 gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Genehmigungen für Windenergieanlagen an Land um 80 %. Diese Genehmigungen wurden für eine Kapazität von ca. 8 GW erteilt und sollen in den kommenden Jahren realisiert werden.

 

Windenergie in der Ostsee: Betrieb im Jahr 2023

 

Im Jahr 2023 wurde ein neuer Offshore-Windpark mit 27 Windturbinen in Betrieb genommen, was einen bedeutenden Meilenstein in der Windenergieentwicklung in der Ostsee darstellt. Dies ist eine beeindruckende Leistung, da die Menge der im selben Jahr installierten Offshore-Windenergie mit der des Vorjahres vergleichbar ist. Derzeit beträgt die installierte Gesamtleistung der Windparks in Ost- und Nordsee beachtliche 8,5 Gigawatt.

 

Neue Biomassekraftwerke erhöhen die Kapazität

 

Im Jahr 2023 erfuhr die Kapazität der Biomassekraftwerke einen deutlichen Zuwachs und verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr mit zusätzlichen 0,12 Gigawatt. Wesentlicher Treiber für diesen Anstieg war die Installation von drei neuen Biomassekraftwerken, die nicht nur Strom, sondern auch Nutzwärme produzieren. Damit liegt die gesamte in Betrieb befindliche Biomassekapazität nun bei rund 9 Gigawatt.

 

Die Zahlen für das Gesamtjahr 2023 wurden von der Bundesnetzagentur auf Basis der Anmeldungen im Marktstammdatenregister ermittelt. Schätzungen wurden für den Monat Dezember vorgenommen. Eine umfassende Analyse der Wachstumszahlen soll Ende Januar 2024 veröffentlicht werden. Das Marktstammdatenregister (MaStR) dient als umfassendes amtliches Register aller Stromerzeugungsanlagen in Deutschland. Bis auf wenige Ausnahmen müssen alle netzgekoppelten Stromerzeugungsanlagen und Batteriespeicher im MaStR registriert werden. Für den Betrieb des MaStR ist die Bundesnetzagentur zuständig.

 

Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energiekapazitäten im Jahr 2023 wurden verschiedene Analysen durchgeführt, um den Einfluss dieser Entwicklungen auf den Energiemix abzuschätzen. Zu den hierfür herangezogenen Informationsquellen zählen insbesondere die Strommarktdaten der Bundesnetzagentur und die AG-Energiebilanzauswertungen.

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