Anfrage
Die Bundesenergiebehörde hat die Ergebnisse der Onshore-WindenergieauktionDie Auktion fand am 1. November 2025 statt. Es gingen Gebote über 8 Gigawatt ein, was die bisher höchste Beteiligung darstellte. Der gewichtete durchschnittliche Zuschlagspreis für die vergebenen Projekte sank auf 6,06 Cent pro Kilowattstunde und setzte damit den Abwärtstrend der vorherigen Runden fort.
Für die verfügbare Kapazität von 3.450 MW wurden 905 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 8.155 MW eingereicht. Davon wurden 415 Gebote mit einer Kapazität von 3.456 MW genehmigt. 37 Gebote wurden vom Verfahren ausgeschlossen. Die resultierenden Abnahmepreise lagen zwischen 5,80 und 6,12 ct/kWh.
Die Mehrheit der erfolgreichen Projekte befand sich inNordrhein-Westfalen (1.093 MW, 148 Auszeichnungen), gefolgt von Niedersachsen (1.091 MW, 133 Auszeichnungen) und Brandenburg (262 MW, 34 Auszeichnungen).
Mit bereits im Jahr 2025 vergebenen Projekten im Wert von über 14.445 MW verfolgt die Onshore-Windenergie weiterhin den in den nationalen Gesetzen festgelegten Ausbaupfad.Politik für erneuerbare EnergienDie Regulierungsbehörde hat das Auktionsvolumen für Februar 2026 auf 3.445 MW erhöht, wodurch sich das geplante Gesamtvolumen für das Jahr auf 10.945 MW beläuft. Angesichts einer beträchtlichen Anzahl genehmigter, aber noch nicht vergebener Projekte wird erwartet, dass auch künftige Auktionen überzeichnet bleiben.
Verbände der Energiewirtschaft betonen, dass die Aufrechterhaltung Politische SicherheitDie Vermeidung abrupter Systemänderungen in den regulatorischen Rahmenbedingungen ist für das Erreichen der Ausbauziele bis 2030 unerlässlich. Um das Investitionsvertrauen und das stetige Wachstum des Onshore-Windsektors zu gewährleisten, werden schrittweise Reformen mit klaren Regeln für die Marktteilnehmer empfohlen.
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