5 kWh vs. 10 kWh vs. 15 kWh Heimspeicher: Ein projektbasierter Auswahlleitfaden

2026-02-04
Die Wahl zwischen 5 kWh, 10 kWh oder 15 kWh ist nicht nur eine Budgetfrage, sondern auch eine technische Entscheidung. Erfahren Sie, wie Sie die Kapazität optimal an die Lastprofile anpassen, um ein optimales Systemdesign zu erzielen.

Viele Installateure und Energieentwickler glauben, die Wahl zwischen einem 5-kWh-, 10-kWh- oder 15-kWh-Heimspeicher sei lediglich eine Budgetfrage. Tatsächlich ist die Bestimmung der optimalen Speicherkapazität für Wohnhäuser eine komplexe Systemplanungsentscheidung, die die Kompatibilität mit Wechselrichtern, die Spitzenlastbewältigung, die Backup-Strategie und die langfristige Skalierbarkeit beeinflusst.


Auf industrieller Ebene ist die Kapazitätswahl eine präzise technische Entscheidung, keine Kaufentscheidung. Die Wahl der falschen Größe führt zu ineffizienten Taktzeiten und verkürzter Lebensdauer. Als führendes Unternehmen im Bereich der Anlagentechnik ist die Wahl der richtigen Kapazität eine präzise technische Entscheidung und keine Kaufentscheidung. Bei ODM, Ihrem Anbieter für Heimspeichersysteme, glauben wir daran, über die Grundlagen hinauszugehen. Egal, ob Sie ein Einzelgerät oder ein System installieren, das… Modulare Heimspeichersysteme: Dieser Leitfaden hilft Ihnen, Energiespeicherung als individuelles Projekt und nicht als „Einheitslösung“ zu betrachten.



Was 5 kWh, 10 kWh und 15 kWh in realen Projekten tatsächlich bedeuten


Um Ihren Kunden einen Mehrwert zu bieten, müssen Sie „kWh“ in „Stunden Autonomie“ umrechnen. In der Welt der Original Design Manufacturing (ODM) kategorisieren wir diese Kapazitäten anhand von Projekt-Utility und nicht nur das Energievolumen.

  • 5 kWh: Der Einsteiger-/Lastverschiebungsspezialist

    In den meisten professionellen Anwendungen wird eine 5-kWh-Anlage zur „Eigenverbrauchsoptimierung“ eingesetzt. Sie nutzt tagsüber überschüssigen Solarstrom, um das Haus abends für einige Stunden mit Strom zu versorgen. Sie bietet eine begrenzte Notstromversorgung und ist Am besten geeignet für kleine Wohnungen oder als 5-kWh-Heimbatterie Modularer „Baustein“ für größere Systeme.

  • 10 kWh: Der ausgewogene Wohnstandard

    Dies ist der optimale Bereich für moderne Vorstadthäuser. Ein 10-kWh-System deckt typischerweise den nächtlichen Grundstrombedarf einer durchschnittlichen Familie (Beleuchtung, Kühlschrank, Elektronik) ab und bietet noch genügend Reserve für einige stromintensive Geräte.

  • 15 kWh: Notstromversorgung für hohe Verbrauchszahlen / Teilweise Notstromversorgung für das gesamte Haus

    Für Haushalte mit hohem Energiebedarf – wie z. B. Elektrofahrzeugen, Wärmepumpen oder großen Klimaanlagen – liegt der Basiswert bei 15 kWh. Diese Kapazität ist für Nutzer ausgelegt, die maximale Energieunabhängigkeit anstreben oder in Gebieten mit häufigen und längeren Stromausfällen leben.


Projektfaktor 1: Täglicher Energieverbrauch vs. Spitzenlast


Ein häufiger Fehler in der Solarbranche ist die Dimensionierung einer Batterie allein anhand des gesamten täglichen kWh-Verbrauchs. Als spezialisierter Hersteller legen wir Wert auf zwei unterschiedliche Kennzahlen: Energie (kWh) und Leistung (kW).


Energieverbrauch


Wie viel Energie verbraucht das Haus insgesamt nach Sonnenuntergang? Verbraucht ein Haus zwischen 18 und 8 Uhr 12 kWh, ist eine 5-kWh-Batterie unabhängig von der Größe der Solaranlage grundsätzlich unzureichend. In ODM-Projekten modellieren wir die täglichen Lastprofile – unter Berücksichtigung saisonaler Schwankungen – bevor wir eine endgültige Kapazität empfehlen.


Spitzenlast


Hier versagen viele handelsübliche 5-kWh-Batterien. Wenn ein Kunde eine 3-kW-Kaffeemaschine betreiben möchte, während die 2-kW-Klimaanlage läuft, muss die Batterie mindestens 5 kW abgeben können. Kleinere 5-kWh-Batterien haben oft begrenzte Entladeraten (z. B. 0,5C oder 2,5 kW).


10-kWh- und 15-kWh-Systeme Sie ermöglichen typischerweise einen höheren kontinuierlichen Durchfluss und sind daher für Projekte erforderlich, bei denen ein „Kompromiss auf den Lebensstil“ keine Option ist.



Projektfaktor 2: Backup-Ziele (Teil- vs. Komplettsicherung des Heimnetzwerks)


Was ist die „Überlebensstrategie“ im Falle eines Netzausfalls? Davon hängt die Architektur des Projekts ab.

  1. Notfall-Backup (5 kWh - 10 kWh):

    Das System ist an einen Verteilerkasten für kritische Verbraucher angeschlossen. Es versorgt WLAN, Kühlschrank und einige LED-Lampen mit Strom. Eine 5-kWh-Batterie sorgt in diesem Szenario für eine hohe Zuverlässigkeit, da die Entladerate niedrig und kontrolliert ist.

  2. Teilweise Notstromversorgung für das gesamte Haus (10 kWh - 15 kWh):

    Dazu gehören auch Annehmlichkeiten wie eine Mikrowelle oder eine einzelne Klimaanlage. Ein 10-kWh-System ist in der Regel das Minimum, das erforderlich ist, um die Lücke zwischen „Überleben“ und „Komfort“ zu schließen.

  3. Vollständige Unabhängigkeit (15 kWh+):

    Eine wirklich umfassende Notstromversorgung für das gesamte Haus erfordert oft eine maßgeschneiderte Systemarchitektur. Es geht nicht nur um eine größere Batterie; es geht auch um die Bewältigung hoher Einschaltströme von Brunnenpumpen oder großen Kompressoren.


Projektfaktor 3: Wechselrichterkompatibilität und Nennleistung


Kapazität ohne angemessene Leistungsplanung ist wie ein riesiger Treibstofftank, der an einen Rasenmähermotor angeschlossen ist.

Als Hersteller beobachten wir häufig, dass Installateure eine 5-kWh-Batterie mit einem 8-kW-Wechselrichter kombinieren. Dies ist eine Fehlpaarung. Beträgt die maximale Entladeleistung der Batterie nur 2,5 kW, wird die zusätzliche Kapazität des Wechselrichters nicht genutzt. Umgekehrt benötigt eine 15-kWh-Batterie in Kombination mit einem kleinen 3-kW-Wechselrichter extrem lange zum Laden und kann die für schwere Maschinen benötigte Spitzenleistung nicht bereitstellen.


Wenn wir entwerfen ODM-Modulsysteme, wir stellen sicher, dass die C-Rate Das Verhältnis von Kapazität zu Entladestrom wird optimiert. Beispielsweise kann eine 10-kWh-Batterie mit einer Entladerate von 1C 10 kW Leistung liefern, während eine 10-kWh-Batterie mit einer Entladerate von 0,5C nur 5 kW liefert. Das Verständnis dieser Feinheiten unterscheidet einen professionellen Installateur von einem Hobbybastler.



Projektfaktor 4: Skalierbarkeit (Die Stärke des modularen Designs)


Eines der stärksten Unterscheidungsmerkmale auf dem modernen Markt ist Modularität.

  • Das „behobene“ Problem: Viele ältere 10-kWh-Systeme sind Komplettsysteme. Steigt der Energiebedarf des Kunden (z. B. durch den Kauf eines Elektrofahrzeugs), lässt sich die Kapazität nicht ohne Weiteres um weitere 5 kWh erweitern. Es müsste ein komplett neues, separates System installiert werden, wodurch sich die Kosten für Wechselrichter und Installation verdoppeln würden.

  • Die "modulare" Lösung: Die von ODM entwickelten modularen Systeme ermöglichen es, Projekte klein (5 kWh) zu beginnen und vertikal zu skalieren (auf 10 kWh oder 15 kWh), indem einfach „Batteriebausteine“ gestapelt werden.

Für Entwickler reduziert Modularität das Lagerrisiko. Sie müssen nicht drei verschiedene Modelle vorrätig halten; Sie lagern ein 5-kWh-Modul und skalieren es entsprechend der spezifischen Projekt-Checkliste.


Empfohlene Anwendungsfälle


Projekttyp

Empfohlene Kapazität

Warum diese Auswahl?

Kleine Wohnung / Umbau

5 kWh

Fokus auf Platzersparnis und Spitzenlastreduzierung.

Typische Vorstadtfamilie

10 kWh

Deckt die Grundlast über Nacht ab; beste Rendite für zeitabhängige Tarife (TOU).

Modernes Öko-Haus (Elektrofahrzeug/Wärmepumpe)

15 kWh

Hoher täglicher Verbrauch; erfordert einen größeren „Puffer“ für leistungsstarke Geräte.

Priorität für ländliche/netzunabhängige Gebiete

15 kWh - 20 kWh (kundenspezifisch)

Zuverlässigkeit hat Priorität; Pumpen/Motoren benötigen Stoßstromkapazität.



Checkliste für das Installationsprojekt


Bevor Sie die Spezifikationen für Ihr nächstes Projekt endgültig festlegen, sollten Sie diese Checkliste für Ingenieure durchgehen:

  • Was ist das tägliche Entlassungsfenster? (z. B. 18:00 bis 7:00 Uhr)

  • Wie hoch ist die absolute Spitzenlast in kW? (Prüfen Sie die Typenschilder der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlage sowie der Pumpen)

  • Ist das Wechselrichterprotokoll offen oder geschlossen? (Entscheidend für die BMS-Integration)

  • Gibt es räumliche Beschränkungen? (Wandgerät 5 kWh vs. Standgerät 15 kWh)

  • Gibt es einen 3-Jahres-Expansionsplan? (Plant der Kunde die Installation einer Ladestation für Elektrofahrzeuge?)


Fazit: Entwerfen Sie Ihr projektbasiertes Batteriesystem mit ACE Battery


Bei ACE-BatterieWir liefern nicht nur Zellen, sondern stellen auch die technische Infrastruktur für globale Energiespeichermarken bereit. Die Wahl zwischen 5 kWh, 10 kWh und 15 kWh ist erst der Anfang, nicht das Ende des Gesprächs.


Ob Sie eine Standardlösung mit hoher Speicherdichte von 10 kWh für Wohngebäude oder eine vollständig individualisierte modulare 15-kWh-Lösung mit spezifischen Entladeeigenschaften suchen – unser Team unterstützt Sie gerne. Möchten Sie, dass wir die optimale Kapazität für Ihr aktuelles Projekt modellieren? Teilen Sie uns Ihre Standortbedingungen, Ihr Lastprofil und Ihre Wechselrichterpräferenzen mit – unser Ingenieurteam schlägt Ihnen eine maßgeschneiderte 5-15-kWh-Konfiguration vor, die auf Ihren spezifischen Markt zugeschnitten ist.

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