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Die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie warnt vor CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS)

2024-03-21

Die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie (DGS) äußerte sich besorgt über die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums, den Weg für die CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) zu ebnen. Im Gegensatz zu Verbänden für erneuerbare Energien sieht die DGS in CCS eine fehlgeleitete Technologie, die die Bemühungen der Industrie um Klimaneutralität behindern könnte.

 

Die DGS appelliert an Koalitionspartner und Opposition, sich auf die Abschaffung aller Subventionen für fossile Brennstoffe zu konzentrieren, anstatt die Speicherung von Kohlendioxid für Industrieanlagen zu ermöglichen. Torsten Lütten, Präsident der DGS, betont die Notwendigkeit, Hürden für den Ausbau erneuerbarer Energien abzubauen, anstatt die Kohlendioxidspeicherung für Industrieanlagen zu erleichtern.

 

„Der Aufwand der Industrie würde durch CCS abnehmen“

 

Es besteht kein Zweifel daran, dass bestimmte energieintensive Industrien angesichts der bekannten Konsequenzen, die sie für uns und die Welt mit sich bringen, vor großen Herausforderungen stehen, wenn es darum geht, ihre Schadstoffemissionen auf Null zu reduzieren. Sie hatten Jahrzehnte Zeit, sich mit diesem Problem zu befassen, doch sie haben es nicht getan. Wenn der Wirtschaftsminister nun vorschlägt, weiterhin giftige Emissionen zu produzieren und diese künftig woanders zu lagern, perpetuiert er im Grunde das Problem der vergangenen Jahrzehnte.

 

„Es ist absehbar, dass die Bemühungen der Industrie zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes an Dynamik verlieren werden, sobald eine rentable Speicherung ihrer Treibhausgase ermöglicht wird“, sagt Lütten. „Derzeit gibt es keine bezahlbaren und skalierbaren Technologien zur CO2-Speicherung, geschweige denn sichere Standorte. Alles müsste in Zukunft entwickelt werden.“

 

Außerdem würde dies zusätzliche Ressourcen und fossile Brennstoffe erfordern. „Diese Rechnung kann und wird nicht aufgehen, und das sollte dem Minister bewusst sein“, sagt der DGS-Präsident. „Es gibt echte Lösungen. Warum sind sie nicht verpflichtend? Alternative Baumaterialien, bezahlbarer Strom aus Photovoltaik, Prozesswärme aus Solarthermie zu stabilen Kosten für 30 Jahre, großflächige Strom- und Wärmespeicher – all das ist leicht verfügbar.“<S >

 

Im Gegensatz zur DGS lehnten die Verbände der Solar- und Windenergiebranche, BSW und BWE, auf Anfrage von Solarthemen eine Stellungnahme zu dem Thema ab. Allerdings sehen bereits die Richtlinienentwürfe unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit von CCS in der Stromerzeugung vor. Solarthemen hat dieses Thema ausführlich behandelt.

 

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