Die installierte Kapazität von Batteriespeichern in der EU wird 2025 27,1 GWh erreichen – angetrieben durch das Wachstum im Versorgungsmaßstab

2026-02-07
Die Batteriespeicherkapazität in der EU erreicht 2025 einen Rekordwert von 27,1 GWh, angeführt von Großprojekten, was einen bedeutenden Wandel hin zu netzgebundenen Energiespeichern in ganz Europa signalisiert.

Der EU-Batteriespeichermarkt verzeichnete 2025 das zwölfte Wachstumsjahr in Folge mit einer neu installierten Kapazität von 27,1 GWh. Dies entspricht einem Anstieg von rund 45 % gegenüber dem Vorjahr und stellt einen neuen Jahresrekord für den Ausbau von Energiespeichern in der Europäischen Union dar.

 

Großbatteriespeicher erwiesen sich als Hauptwachstumstreiber und machten rund 55 % aller Neuinstallationen aus. Verbesserte Marktbedingungen und gestärkte politische Rahmenbedingungen ermöglichten es Großprojekten, Rekordinstallationsniveaus zu erreichen.

 

Seit 2021 hat sich die gesamte installierte Batteriespeicherkapazität der EU verzehnfacht und ist von 7,8 GWh auf rund 77,3 GWh bis Ende 2025 gestiegen. Um die prognostizierten Anforderungen an die Energieflexibilität bis 2030 zu erfüllen, ist eine weitere Verzehnfachung erforderlich, wodurch die Gesamtkapazität auf schätzungsweise 750 GWh ansteigen wird.

 

Das Jahr 2025 gilt weithin als Wendepunkt für den europäischen Batteriespeichersektor und markiert den Übergang von dezentralen und privaten Systemen hin zu netzgebundener Infrastruktur als dominierendem Wachstumsmotor.

 

Batteriespeicher werden zunehmend als entscheidender Faktor für die Integration erneuerbarer Energien anerkannt, da sie die Netzstabilität unterstützen, Abregelungen reduzieren und die Systemresilienz erhöhen, während der Anteil von Wind- und Solarenergie in der Region weiter zunimmt.

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